Wie legt man 1 Billion an?2 Min. Lesezeit
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Woran denken Sie, wenn Sie an Norwegen denken?

An wunderschöne Landschaften? An Fjorde? Vielleicht an Erdöl?

Sicher aber nicht an Aktien oder 1 Billion Euro, oder?

Norwegen hat seine Erlöse aus dem Verkauf von Öl und Gas in den letzten Jahrzehnten in einem Fonds gesammelt, um für die Zeit „nach dem Öl“ vorzusorgen. Was private Anleger von der erfolgreichen Investmentstrategie der Norweger lernen können, lesen Sie hier.

Der norwegische Staatsfonds ist der größte Investor der Welt. Aktuell beträgt das Vermögen des Fonds rund 1 Billion Euro. Das entspricht rund 200.000 EUR für jeden Norweger und rund dem zweineinhalbfachen des Bruttoinlandsprodukts Norwegens. Das Ziel der Norweger ist es, eine Reserve für die nachfolgenden Generationen zu schaffen.

Warum ist der Fonds in aller Munde und was macht er richtig?

Der Fonds hat eine beachtliche Performance vorzuweisen. In den letzten 20 Jahren hat er eine bessere Rendite erwirtschaftet als der DAX. Dabei hat er eine extrem hohe Streuung und damit weniger Risiko. Insgesamt wird aktuell in über 9000 Unternehmen in 72 Ländern investiert. Die Verteilung liegt bei rund zwei Dritteln Aktien, ca. 30% in Anleihen und rund 2,5% in Immobilien. Eine so breite Streuung lässt sich im Einzelinvestment oder herkömmlichen Fonds nicht realisieren. Selbst mit einem ETF, der den MSCI World Index abbildet hätte man „nur“ ca. 1600 Aktien in 23 Ländern.

 

Ergebnisse 2017:

Die Rendite der Aktienanlagen lag in 2017 bei 19,4%. Die Immobilienanlagen erzielten 7,5%, die Anleihen 3,5%

Im Durchschnitt der letzten zehn Jahre erzielte der Fonds  6,2% pro Jahr.

 

Was können Sie als Anleger davon lernen und für sich umsetzen?

Ganz klar zeigt sich: eine breite Streuung und langfristige Denkweise lässt Ihr Kapital wachsen. Zwischenzeitliche Rückschläge sind im großen Bild gesehen völlig egal. Die Märkte arbeiten für Sie. Nicht umsonst heißt es sprichwörtlich „Hin und Her macht Taschen leer“. Im Tief aus Aktienanlagen aussteigen und Verluste realisieren und danach bei steigenden Kursen wieder einzusteigen ist vollkommen verrückt.

Sogenanntes Stockpicking (also genau den richtigen Aktientitel auswählen und einen Treffer landen) und auch Market-Timing (also genau den tiefsten Preis erwischen) funktioniert nicht. Selbst ein großer Teil der frei verfügbaren Fonds schafft es nicht, den Vergleichsindex performancemäßig zu schlagen. Vielmehr haben viele Fonds unnötig hohe Gebühren und erzielen ein bescheidenes Ergebnis.

Um eine Lösung für Ihre Investmentanlage kennenzulernen, bei der Sie das oben genannte Prinzip für sich nutzen zu können, lassen Sie sich doch einmal unabhängig beraten.

Einen Termin mit mir können Sie hier vereinbaren.

 

Video: Wie erfolgreich sind die Anlage-Riesen?

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