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Apple hat das neue Macbook Pro 2016 vorgestellt. Es hat ein Feature, das es so noch nicht in einem Notebook gab.

Das neue Macbook pro hat eine OLED Touch Bar. Diese ersetzt die Funktionstasten (F Tasten) und ist individuell anpassbar. Ein nettes Feature. In den verschiedenen Programmen können dort Befehle hinterlegt werden, man kann durch Videos und Fotos scrollen, durch Touch ID sich mit dem Fingerabdruck einloggen und – es sieht einfach cool aus.

Was ist noch besonders? Apple setzt (wie beim 12 Zoll Macbook auch schon) auf USB-C bzw. Thunderbolt 3. Insgesamt vier Anschlüsse hat das Macbook pro davon. Was bedeutet das praktisch? Praktisch gesehen ist es unpraktisch. Die uns seit vielen Jahren bekannten USB Anschlüsse passen nur noch mit Adapter. Im Meeting oder in der Uni mal eben per USB Stick Daten austauschen geht so nicht mehr. Wenn man den Adapter (den Apple sich gut bezahlen lässt mit 25 EUR) nicht dabei hat, hat man auf gut deutsch Pech gehabt. Wenn man ihn dabei hat, muss man aufpassen, dass man ihn nicht verliert. So richtig angekommen ist USB-C in der Praxis also noch nicht. Die Anschlüsse bieten jedoch zahlreiche technische Möglichkeiten. So lassen sich darüber nicht nur Daten, sondern auch Bildsignale und Strom transportieren. Heißt also, Stromanschluss, Monitoranschluss und Festplattenanschluss in einem.

Was gibt es sonst Neues?

Vereinfacht gesagt:

  • heller (Display)
  • dünner
  • leichter
  • lauter (Lautsprecher)
  • leiser (Lüfter)
  • schneller
  • neue Farben
  • TEUER

Folgende Preise ruft Apple für die Schmuckstücke auf:

13 Zoll Modelle

15 Zoll Modelle

Das 15 Zoll Gerät fängt also bei 2699 EUR an und geht – ein bisschen aufgerüstet – auch locker auf 4000 EUR. Das ist schon kein Schnäppchen mehr für ein Notebook.

Trotz der Negativpunkte gefallen mir die Geräte sehr gut. Apple hat allerdings in den vergangenen Jahren eine eigenartige Produktphilosophie. Das Iphone 7 wurde vom 3,5″ Klinkenanschluss für Kopfhörer befreit, das Macbook pro hat ihn noch. Sitzt man also in der Bahn und möchte mit seinen Iphone Kopfhörern und möchte auf dem Macbook noch ein paar Videos schauen, steht man erstmal da. Einen  Adapter für USB-C auf Lightning gibt es (derzeit) nicht. Das ist nur ein Punkt, der Apple Fans wohl negativ aufstößt. Die kritischen Stimmen im Netz sind deutlich wahrnehmbar – selbst unter Apple Fans.

Hier gibt es noch das Präsentationsvideo: