Achtung, diese Seite ist nicht mehr aktuell und wird nicht mehr aktualisiert!

Verbraucherkredite finden sich heutzutage in zahlreichen Haushalten. Leider werden auch oft Konsumausgaben über solche Kleinkredite finanziert – der größere Urlaub, Möbel, Autos und auch Elektronikartikel. Die 0% Angebote machen es den Verbrauchern leicht; allerdings werden auch über den herkömmlichen Weg über die eigene Bank Kredite aufgenommen.

Die dabei immer wieder anzufindende Restschuldversicherung ist nicht selten völlig überteuert. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-Aufsicht (Bafin) hat im Rahmen einer Marktuntersuchung herausgestellt, dass über 8,2 Millionen Menschen eine solche Restschuld-Versicherung besitzen. Das aus meiner Sicht Erschreckende dabei: die Provisionssätze für die Kreditinstitute gehen dabei bis auf 50% der Prämie!

Was bedeutet das für den Verbraucher? Einfach gesagt: Geld aus dem Fenster geworfen. Oftmals leider vierstellige Euro-Beträge. Eine „normale“ Risikolebensversicherung ist zur Absicherung des Todesfallrisikos in vielen Haushaltskonstellationen sinnvoll und für verhältnismäßig wenig Geld zu bekommen. Eine solche Todesfallabsicherung ist im Gegensatz zur Restschuld-Versicherung individuell an die Lebenssituation anzupassen. Die Restschuld-Versicherung deckt – wie der Name es vermuten lässt – die restliche Schuld bei einem Kredit ab. Was aber ist mit dem Hinterbliebenen im Falle des Todes des Partners? Muss er aufgrund eingeschränkter Berufstätigkeit einen gewissen Zeitraum finanziell überbrücken? Gibt es weitere Kredite, vielleicht sogar eine Baufinanzierung? Gibt es Kinder, die versorgt werden müssen?

Solche und weitere Fragen sollten in die Planung der Hinterbliebenenabsicherung gestellt werden. Dann erst lässt sich ein bedarfsgerechtes Angebot erstellen. Über den Wege fährt der Verbraucher in den meisten Fällen wesentlich günstiger und besser, als über eine Restschuld-Versicherung bei der Bank.